Entwicklung der Gefäßpflanzen: Tertiär (vor 65 bis 2 Millionen Jahren)

Die Tertiärzeit ist gekennzeichnet durch die Entwicklung und das Aufkommen der Säugetiere und Vögel. Auch bei den Pflanzen vollzogen sich zahlreiche Veränderungen. Insbesondere die Bedecktsamer entwickelten mannigfaltige Anpassungen: Wurzeln, Stämme, Blätter, Blüten und Früchte nahmen fantastische Formen und Farben an. So wird z.B. der Stamm der Birke länger, der der Buche mächtiger, der Kaktus bildet Stacheln, die Eiche stellte Gerbstoffe her, fleischfressende Pflanzen stellen Fallen aud u.s.w.

Andere Pflanzen boten den Insekten ihren Nektar an und sicherten so ihre Bestäubung. Obstbäume wie die Kirsche entwickelten farbenprächtige Früchte und lockten somit Säugetiere an, welche die Verbreitung der Samen vornahmen.

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Fossiles Platanenblatt aus dem Tertiär (Eozän) gefunden in Utah/USA

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