Entwicklung der Gefäßpflanzen: Karbonzeit (vor 355 bis 295 Millionen Jahren)

Das warme und feuchte Klima der Karbonzeit förderte die Entstehung einer enormen Pflanzenvielfalt. In den Sumpfwäldern wuchsen Riesenformen von Farnen, Lycopoden (Bärlappgewächse) und Schachtelhalmen. Diese Wälder, die den heutigen Mangroven ähnelten, wurden periodisch überflutet und von Schlamm zugedeckt.

Samenfarn, Alethopteris densinervosa, Karbon, Illinois/USA

Samenfarn, Alethopteris densinervosa, Karbon, Illinois/USA

Durch überlagernde Gesteinsschichten gerieten die Pflanzenüberreste tiefer in die Erkruste, zusätzlich wurden sie bei der gebirgsbildung einem höheren Druck und einer höheren Temperatur ausgesetzt und wandelten sich so in Steinkohle um. Die Fossilien, welche in den Kohleschichten erhalten blieben, ermöglichen eine weitgehende Rekonstruktion der damaligen Pflanzenwelt.

Fossile Baumrinde von Sigillaria sol aus dem Karbon von Sankt-Ingbert

Fossile Baumrinde von Sigillaria sol aus dem Karbon von Sankt-Ingbert

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