Konferenz: „Hard Rock“ und „Metal“ in der Tiefsee (21/6/2018)

Konferenz im Rahmen der Sonderausstellung „Rock Fossils“ in deutscher Sprache

Die Weltmeere bedecken einen Großteil der Erde und sind uns dennoch fremd. Das mag daran liegen, dass sie durchschnittlich 3800 m tief sind und die Tiefsee bislang nur mit enormem technischen und finanziellen Aufwand zu erreichen ist. Durch ihre Unbekanntheit sowie die Gefahren, die für uns Landbewohner von ihnen ausgehen, regen die Meere seit Jahrtausenden unsere Phantasie an. Das hat sich unter anderem in unzähligen Mythen sowie in der Rock-Musik manifestiert.

In seinem Abendvortrag nimmt Torben Riehl Sie mit auf eine Reise in eine unbekannte Welt mehrere tausend Meter unter dem Meer. Auf Forschungsschiffen erforscht er das Leben in der Tiefsee und welche Faktoren die Evolution dort beeinflussen. Dabei entdeckt er immer wieder bislang unbekannte Kreaturen und sogar neue Lebensräume aus „Hard Rock“ und „Metal“.

Erfahren Sie mehr darüber, wie es ist, bis zu drei Monate auf einem Forschungsschiff zu leben und zu arbeiten, warum das Meer für uns kein passendes Habitat ist, welche Mythen und Lieder das Meer thematisieren, und wie die Tiefseebewohner an ein Leben unter hohem Druck und in absoluter Dunkelheit angepasst sind.

Mit: mit Dr. Torben Riehl, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt am Main

Wann: Donnerstag, 21. Juni 2018 um 18.30 Uhr

Wo: Konferenzsaal des ’natur musée‘

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