Die Katze des Monats: Der Nebelparder

Nebelparder

Der nachtaktive und gut getarnte Baumbewohner ist nur selten am Boden anzutreffen. Die Jagd nach Nasenaffen, Gibbons oder Orang-Utans führt nämlich den wendigen Nebelparder Neofelis nebulosa von Baum zu Baum. Der lange, buschige Schwanz dient dabei als Balancierhilfe. Die langen Krallen geben Halt und die muskulösen Hinterbeine die nötige Kraft auch größere Lücken zu überspringen. Wegen ihrer Kletterkünste – sie können an Baumstämmen kopfüber absteigen – nennen Einheimische sie auch Baumtiger.

Der  jagt aber auch Wildschweine, Hirsche und andere Bodensäugetiere, teils durch Heranschleichen oder durch Herabspringen aus den Bäumen. Sehr hilfreich hierbei sind seine langen Eckzähne, die, im Verhältnis zur Körpergröße, die längsten aller Wildkatzenarten sind. Nebelparder sind, wie die meisten asiatischen Katzen, gute Schwimmer. Die Bestände sind in den letzten Jahren in seinen Verbreitungsgebieten in Südosten Asiens stark zurückgegangen. Die größte Population findet sich noch auf Borneo.

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