Die Katze des Monats: Schwarzer Panther

Als Panther bezeichnet man einen schwarzen Leoparden oder Jaguar.  Melanine sind Pigmente, die Haut und Haaren ihre Färbung geben. Beim Panther liegt eine Genmutation vor, die für die Fellfärbung verantwortlich ist. Als Folge dieser Mutation kommt es zu einer massenhaften Melaninablagerung, das Fell ist schwarz.

Was bedeutet das für den Leoparden bzw. Jaguar? Generell hat die Färbung ihre Vor- und Nachteile: Schwarze Leoparden, die in den Graslandschaften der Savanne beheimatet sind, fallen im Gras schneller auf als ihre perfekt getarnten Artgenossen mit dem goldgelben Fell, die Jagd gestaltet sich schwieriger und ist oft erfolglos. In Gebieten mit tropischen Wäldern sind die schwarzen Katzen (Leoparden und Jaguare) deutlich im Vorteil. Es hängt also vom Lebensraum ab, welche Färbung vorteilhafter ist. Die gut getarnten Tiere haben eine höhere Überlebenschance, da sie erfolgreichere Jäger sind und somit haben sie auch eine bessere Fortpflanzungschance. So lässt sich erklären, warum schwarze Panther in Waldgebieten deutlich häufiger auftreten, als in Savannengebieten.

Bagheera aus dem Dschungelbuch

In der Hindisprache steht das Wort « Bagheera » für schwarzer Panther. Es handelt sich um einen melanistischen Indischen Leopardes (Panthera pardus fusca), eine Unterart des Leoparden, die weiträumig auf dem indischen Subkontinent verbreitet ist.

Bagheera

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