Metamorphose eines Museums – Neugestaltung der Dauerausstellungen

Die Dauerausstellungen des Nationalmuseums für Naturgeschichte werden im Laufe der nächsten drei Jahre bis 2015/16 etappenweise neu konzipiert und gestaltet. Beauftragt wurde dafür das Atelier für Gestaltung – Wieland Schmid, das schon im Vorfeld eine Studie zur Neugestaltung des Museums angefertigt hatte. Das Atelier für Gestaltung – Wieland Schmid hat unter anderem die ständige Ausstellung „Der Völkermord an den Sinti und Roma” im Museum Auschwitz und das „Musée Tudor” in Rosport über den Pionier des Blei-Akkumulators realisiert.

Auf der Grundlage dieser Studie wird zur Zeit zusammen mit den wissenschaftlichen Abteilungen und dem pädagogischen Dienst des Museums Zug für Zug die inhaltlich-gestalterische Konzeption erarbeitet. Sie wird den aktuellen Stand der Forschung widerspiegeln und eine ganzheitliche Perspektive auf das Thema entwickeln, was eine spezielle Herausforderung an die Gestaltung bedeutet.

Die Neugestaltung der Dauerausstellungen läuft parallel zu einer bautechnischen Modernisierung des Gebäudes durch die Administration des bâtiments publics unter der Leitung des Architekten Frank Erpelding. Diese beginnt ab Februar 2013 mit dem für Sonderausstellungen reservierten zweiten Stockwerk des Museums, sodass das Museum eine große Sonderausstellung erst in der ersten Hälfte des Jahres 2015 präsentieren wird.

Die Arbeiten an den Dauerausstellungen beginnen etappenweise ab Ende 2013. Die ersten neugestalteten Säle werden im Laufe des Jahres 2014 dem Publikum ihre Pforten wieder öffnen. Während der Gesamtdauer der Arbeiten bleibt das Museum über die normalen Öffnungszeiten geöffnet.

Informationen zum Vorankommen der Arbeiten werden regelmäßig auf www.mnhn.lu  zu finden sein.

 

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