Humanofolie (5.10.12-20.01.13)

Dank seiner profunden Kenntnisse der Keramik und Modellierung ist es dem Bildhauer Jean Fontaine gelungen eine einzigartige Welt zu erschaffen, die von Kreaturen bewohnt ist, die nicht von hier zu sein scheinen.

Seine Traumwelt findet ihre Nahrung in den Trugbildern der Männer und in den Launen der Frauen. Wie wenn er durch rostige Gerippe aus der Vergangenheit in die Zukunft blicken könnte, zeigt Jean Fontaine uns Propfungen des Lebenden auf Leblosem, zukünftige Überreste einer Über-Menschheit bestehend aus Unter-Menschen, aus auf Mutanten “geclownten” Cyborgs. Die künstliche Intelligenz wird endlich einen Schlussstrich unter die menschliche Dummheit gezogen haben.

Jean Fontaine kam 1952 in Mâcon zur Welt. Landleben in Solutré. Er studierte zeitgleich an der Ecole des Beaux-Arts in Mâcon und an der Sorbonne in Paris (Bildhauerkunst). Er erhielt eine Ausbildung als Keramiker als auch als Bildhauer. Nach « Zoofolie » im Jahr 1997, ist « Humanofolie » seine zweite Ausstellung im ‘natur musée’.

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