Natur ohne Grenzen (25.05.07 – 08.04.08)

Die Vielfalt ihrer Fauna und Flora ist enorm, ihre geologische Geschichte dramatisch, ihre Bedeutung für die Menschen sehr spezifisch.

Die Naturgebiete der Großregion brauchen einen Vergleich mit den schönsten Plätzen in der “weiten Welt” wie dem Grand Canyon, den Ebenen Kanadas und der Provence nicht zu scheuen. Die Ähnlichkeiten sind verblüffend. Wie letztere auch, sind sie eine Reise wert und laden zu einem umweltbewussten, “sanften” Tourismus ein.

Die kontrastreichen Gegenden der Großregion haben die Kultur und die Geschichte ihrer Bewohner maßgeblich mitbestimmt. Dabei führt die Nutzung von Raum und Ressourcen durch den Menschen in umgekehrten Sinne unweigerlich zur Veränderung der Natur, Kulturlandschaft entsteht. Die Kultur liegt wahrhaftig in unserer Natur.

Die Natur kennt keine politischen Grenzen; im schlimmsten Fall werden sie ihr aufgezwungen. So wichtig es erscheint, zuallererst die Natur vor der eigenen Haustür zu erforschen, so unvermeidlich ist heutzutage die Zusammenarbeit in der Großregion. Nur im großregionalen Kontext lässt sich die Natur verstehen.
Die Ausstellung “Natur ohne Grenzen” versteht sich als ein Wegweiser zu den Schönheiten, aber auch Überraschungen, die die Natur uns in unmittelbarer Nähe zu bieten hat.

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