Bieren an Teddybieren – Bären und Teddybären (15.12.2000-22.04.2001)

Der Bär ist nicht nur biologisch gesehen ein faszinierendes Tier, er hat auch kulturgeschichtlich einen herausgehobenen Stammplatz bei uns Menschen. Obwohl hoch verehrt, wurden Bären rücksichtslos gequält und Bärenpopulationen in vielen Regionen der Welt dezimiert oder gar ausgerottet. Dagegen erfreut sich der Teddybär, den wir seit 1903 kennen und dessen natürliches Vorbild der Braunbär war immer größer werdender Beliebtheit.

Bären – in der Regel reduzieren wir diese Gruppe ausschließlich auf die Großbären – haben für uns sehr unterschiedliche Erscheinungsformen. Einerseits sehen sie freundlich und kuschelig wie Stofftiere aus, andererseits können sie uns als kräftige und starke Tiere sehr gefährlich werden. Am meisten fasziniert uns Menschen wohl seit altersher die große optische Ähnlichkeit mit uns selber. Diese Ähnlichkeit zeigt sich vor allem bei aufrechter Körperhaltung, zu der die Bären fähig sind. Den nordamerikanischen Indianern galt der Bär weniger als Tier, sondern vielmehr als starker Bruder.

Das ‘natur musée’ stellt nun in einer einzigartigen Ausstellung, die im Westfälischen Museum für Naturkunde in Münster einen Riesenerfolg kannte, die Natur- und Kulturgeschichte der Bären vor.

Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm begleitet, der Führungen, Konferenzen und Workshops beinhaltet.

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