Conférence: Der Jesuit J. P. Bettendorff (1625-1698) SJ als Naturforscher (27/4/2016)

Conférence dans le cadre de l’exposition “Orchidées, cacao et colibris – Naturalistes et chasseurs de plantes en Amérique latine” en langue allemande

Pater Johann Philipp Bettendorff aus Lintgen gehört nicht nur zu den Pionieren der Jesuitenmission am Amazonas. Er versuchte auch Kultur und Wissen der indigenen Völker für sein Missions- und Gesellschaftsprojekt zu nutzen. Nicht nur das geistige Wohl der ihm anvertrauten Menschen lag ihm am Herzen, sondern auch deren materielles Wohlergehen. Die Entdeckung der Guaraná Pflanze 1669, die P. Bettendorff  in Brasilien einen Platz in der Hall of fame sichern wird,  macht  auch deutlich, dass er die indigenen Völker nicht gering geschätzt hat, wie viele seiner damaligen europäischen Zeitgenossen. Auch den Kakaoanbau und die Salzgewinnung, beide Produkte waren den Indianern unbekannt, hat P.Bettendorff als Missionsoberer der Jesuiten in Maranhão eingeführt, er hat Musterfarmen und Mustergärten anlegen lassen um die Indiodörfer, die von den Jesuiten angelegt worden waren, zu versorgen.

Avec: Bodo Bost, historien et coordinateur du projet “Le jésuite luxemembourgeois J.P. Bettendorf et le projet de mission des jésuites en Amazonie portuguaise (1661-1693)” à l’occasion de Luxembourg et Grande Région – Capitale européenne de la Culture 2007

Quand: Mercredi 27 avril 2016 à 18 h 30

Lieu: Salle de conférence du ‘natur musée’

Bettendorf

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