Konferenz: Erdbeben in Japan (24.3.2011)

Am 11. März 2011 um 06:46 mitteleuropäischer Zeit ereignete sich eines der schwersten Erdbeben der jüngeren Geschichte. Das Tohoku-Kanto Erdbeben in Japan erreichte eine Größe von Magnitude 9.0 und verursachte extreme Bodenbewegung sowie einen enormen Tsunami, der Japan Küstenlinie bis weit ins Landesinnere hinein verwüstete.

Als wären diese tragischen Ereignisse und das damit verbundene Leid noch nicht schlimm genug, wurden mehrere Atomkraftwerke, insbesondere jenes in Fukushima, durch das Erdbeben und den Tsunami schwer getroffen, so dass in Fukushima weiterhin eine nukleare Katastrophe zu befürchten ist. Durch diese Naturkatastrophe gigantischen Ausmaßes stehen Erdbeben und ihre Folgen wieder einmal im Fokus des weltweiten öffentlichen Interesses, das ohnehin bereits am 21. Februar 2011 durch das schwere Erdbeben in Christchurch, Neuseeland (Magnitude 6.3), auf tragische Weise erneut geweckt worden war.

Auch in Zentraleuropa wird seitdem die Frage diskutiert, welche Lehren man auch hier aus der Erdbebenkatastrophe in Japan ziehen muss. Bei seinem öffentlichen Vortrag wird Dr. Adrien Oth vom Europäischen Zentrum für Geodynamik und Seismologie in Walferdingen über den Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den rezenten Erdbeben berichten sowie die Frage diskutieren, was wir auch speziell für Zentraleuropa aus diesen Ereignissen lernen können. Der Vortrag in luxemburgischer Sprache findet am Donnerstag, dem 24. März 2011 um 18:30 im Konferenzsaal des ‚natur musée‘ in Luxemburg statt. Die Veranstaltung wird vom Europäischen Zentrum für Geodynamik und Seismologie (ECGS) in Zusammenarbeit mit dem Nationalmuseum für Naturgeschichte organisiert.

News archives |